Wie lernt man am besten für die Fachhochschulreife?

Lerntipps sind wichtig und hilfreich für die Fachhochschule ( Bildquelle: © CandyBox Images - Fotolia.com )

Viele Schüler müssen für die Fachhochschulreife erstmalig bewusst lernen. Die gesamte Schullaufbahn über kamen sie mit wenig Lernaufwand aus, nun brauchen sie gute Lerntipps oder müssen überhaupt einmal lernen, zu lernen. Speziell für die Fachhochschulreife helfen allgemeine Lerntipps natürlich nicht mehr, doch wie kann man dann für dieses wichtige Ziel effektiv lernen?

Lern-Grundlagen: sind sie erfüllt?

Manchmal kann es trotz 12 oder 13 Jahren Schule noch an den Grundlagen einer guten Lernumgebung scheitern. Spätestens in diesem Alter haben Schüler meistens ihre eigenen Vorlieben hinsichtlich der gesunden Lernumgebung erkannt, und doch sollten diese Voraussetzungen zwingend erfüllt sein:

  • Tisch und Stuhl, die eine gesunde und bequeme Haltung ermöglichen
  • Störfaktoren wie Internet, Handy, nicht benötigte Bücher, etc. sind in      weiter Ferne
  • Stifte, Notizblock und Co. liegen bereit

Lernen und dokumentieren

Wissen festigt sich, wenn es angewendet wird – das ist einer der ältesten Lerntipps. Es bringt also nichts, den Text aus dem Schulbuch zum wiederholten Male zu lesen – es gilt, das Wissen zum Einsatz zu bringen und demnach Aufgaben zu lösen, die sich mit dem benötigten Wissen befassen. Insbesondere in Fächern wie der Mathematik oder den Naturwissenschaften müssen erlernte Kompetenzen vor allem eingesetzt werden, denn die Übung festigt sie und macht sicher im Umgang auch mit unbekannten Anwendungsfällen, in denen reine Lerntipps für besseres Einprägen nicht weiterhelfen.

Andere Fächer – andere Lernvorraussetzungen

Lernfächer wie Geschichte, Geografie oder Sprachen dagegen erfordern natürlich etwas mehr Lern- und Merkaufwand, oft auch den Einbezug von anderen Quellen als den Schulbüchern. Gerade dann, wenn Wissen über den Schulunterricht hinaus angesammelt wird, das für die Fachhochschulreife sehr wertvoll sein kann, muss dieses auch dokumentiert und nicht nur gemerkt werden. Das richtige Dokumentationssystem hängt wiederum stark vom Lerntyp ab: Karteikarten, Plakate, Mind Maps, jeder Schüler profitiert von anderen Systemen.

Der Unterricht genügt nicht

Die Fachhochschulreife verlangt vom Schüler, Interesse an seinen Fächern zu entwickeln. Es kann zwar ausreichen, lediglich das in der Schule vermittelte Wissen durch praktisches Anwenden zu festigen, in den meisten Fällen wird die Abschlussnote dann aber nur durchschnittlich.

Gute bis sehr gute Schüler haben sich geeignete Literatur außerhalb dessen besorgt, was die Schule vorsieht – für die Fachhochschule einer der wichtigsten Lerntipps. Dadurch haben sie ein breiter gefächertes Wissen, oft auch mehr Übung und vor allem ein vertieftes Verständnis der Materie, das ihnen helfen wird, selbstsicherer in die Prüfung zu gehen und auch unbekannte Fragestellungen ausführlich und durchdacht genug für eine gute oder sehr gute Leistung zu bearbeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.