Weiterbildung nach der Ausbildung

Wer an eine Weiterbildung nach der Ausbildung denkt, dem bieten sich viele unterschiedliche Möglichkeiten. In erster Linie kommt es darauf an, welchen Beruf man gelernt hat und welchen Zweck man mit einer Weiterbildung verfolgt. Oftmals steht ein Mehrverdienst als Ziel einer Weiterbildung bei vielen Menschen im Vordergrund. Und tatsächlich, wer sich weiterbildet, der hat oftmals größere Chancen auf einen besser bezahlten Job als Menschen, die keine Weiterbildung gemacht haben.

Wer wirklich Glück hat, der kann sogar an einer firmeninternen Weiterbildung teilnehmen. In Handwerksberufen bietet es sich oft an, eine Meisterschule zu besuchen, um sich somit vielleicht eines Tages selbstständig zu machen. Die Arbeitsagentur verfügt über ein umfangreiches Weiterbildungsangebot in den unterschiedlichsten Bereichen. Wer sich für eine Weiterbildung an einer Fachschule interessiert, der sollte sich vor Augen führen, dass hierfür bestimmte Zugangsvoraussetzungen gelten. Oftmals ist dies eine abgeschlossene Berufsausbildung mit einem Notendurchschnitt von mindestens 2,5. Darüber hinaus sollte man auch eine zweijährige Berufserfahrung nachweisen können.

Die Aufnahmekriterien der einzelnen Bundesländer sind unterschiedlich geregelt, deswegen ist es vorteilhaft, sich im jeweiligen Bundesland vorher zu informieren. In Rheinland Pfalz erhalten Menschen, die bereits eine Meisterprüfung abgelegt haben, unmittelbar eine Hochschulzugangsberechtigung. In anderen Bundesländern wird das Bestehen einer Zugangsprüfung vorausgesetzt. Wer auf einen erlernten Beruf aufbauen möchte, der kann nur in der beruflichen Fachrichtung studieren. Anders ist es bei Fachhochschulabsolventen, denn diese haben die Möglichkeit in alle möglichen Richtungen eine Weiterbildung zu absolvieren. Wer keine Weiterbildung an einer Fachhochschule anstrebt, der kann sich auch an privaten Instituten wie der Hamburger Akademie für Fernstudien (HAF) oder der ILS, Deutschlands größter Fernschule, weiterbilden.

Vorteilhaft ist es jedoch immer, sich Gedanken zu machen, in welche Richtung die Weiterbildung gehen soll. Handelt es sich um eine Zusatzqualifikation oder strebt man berufliches Neuland an? Nicht immer schließen die Studien an einer Fernschule mit einer IHK-Prüfung ab. Das kann bedeuten, dass nicht alle Weiterbildungen zur beruflichen Ausübung qualifizieren. Für eine Weiterbildung ist es grundsätzlich nie zu spät, schließlich lernt man nie aus.

Ein Kommentar

  1. […] Aufstiegsfortbildung erworben werden. Dies bedeutet, dass ein Mitarbeiter, der bereits über eine abgeschlossene Berufsausbildung entweder im kaufmännischen oder im technischen Bereich sowie mindestens drei Jahre Berufserfahrung […]

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