Studentenjob: Was sollte ich bedenken?

Das BAföG soll nicht nur die Chancengleichheit im Bildungswesen garantieren und die einkommensschwächeren Bevölkerungsschichten unterstützen, sondern auch Studenten ein Studium ermöglichen, bei dem sie nicht nebenbei jobben müssen.


Die Realität sieht aber anders aus: 67% der Studierenden haben einen Nebenerwerb. Kann das nützlich sein?

Vor- und Nachteile von Studentenjobs

Ganz klar, wer neben dem Studium noch einen Job hat, hat einen höheren Zeitaufwand und weniger Freizeit. Das kann zu Stress durch mangelnde Erholung und schlechte Noten durch zu wenig Zeit zum Lernen führen. Im Härtefall verlängert sich so das Studium und es fallen noch mehr Kosten an, die mit dem Job gedeckt werden müssen. Doch die Arbeitswelt entwickelt sich weiter und viele Chefs wissen durch ihre eigene Zeit im Studium, was Studierende durchmachen.

Viele arbeiten nicht nur, um sich überhaupt den Lebensunterhalt zu sichern. Einige wollen „nur“ das Budget aufbessern oder sich mit dem eigenen Einkommen unabhängig von den Eltern machen. Auch im Lebenslauf macht sich der Fleiß bemerkbar: Fachfremde Jobs erweitern den Horizont, fördern „Social Skills“ und Werkstudenten arbeiten sogar ganz aktiv im passend zum Studium herrschenden Umfeld.

Worauf sollte ich bei der Jobwahl achten?

Der optimale Studentenjob besteht aus vier Komponenten: Er ist in der Uni- oder Wohnungsnähe, er ist gut bezahlt, er hat etwas mit eurer Fachrichtung zu tun und er verlangt euch nicht zu viel ab. Wer all diese Punkte in seinem Job findet, darf sich selbst gratulieren. Meistens jedoch muss man einige Abstriche machen. Was von diesen Komponenten ist also nicht ganz so wichtig?

Fachrichtung: Bei Kalaydo, dem Marktplatz für alles, sind neben Praktika und Ausbildungsplätzen auch viele Minijobs geführt. Wer dort auf kalaydo.de nach Jobs sucht, wird schnell merken, dass es diese mittlerweile schön geordnet nach Themenbereichen gibt. Das kommt nicht von ungefähr. Nicht nur für die spätere Jobsuche ist es besser, in einem Gebiet gearbeitet zu haben, das etwas mit dem Studium zu tun hatte. Auch euch selbst und eurem Arbeitgeber erspart ihr so Zeit und Mühe: Euch fällt die Materie leicht und euer Chef muss euch nicht alles neu erklären und ständig helfen. Das spielt auch eine entscheidende Rolle dabei, wie viele Nerven ihr für den Job opfert.

Aufwand: Auch wenn es oberflächlich betrachtet faul oder eher zweitrangig erscheint – in allererster Regel seid ihr Studenten und solltet euch auf euer Studium konzentrieren. Einen Job, der euch körperlich oder emotional mehr abfordert als eure Vorlesungen, solltet ihr aufgeben. Egal wie gut die Bezahlung ist. Das Gleiche gilt auch für eure Freizeit. Wenn euer Chef immer und immer wieder Überstunden von euch verlangt, solltet ihr die Notbremse ziehen. Mehr als 20 Wochenstunden zu arbeiten, ist nur notfalls erlaubt und sollte keinesfalls zur Gewohnheit werden.

Räumliche Nähe: Eine persönliche Geschmacksfrage ist dagegen die Nähe zu eurer Uni oder eurem Wohnort – denn auch der Fahrweg kann euch wertvolle Zeit rauben. Meistens lässt sich das aber leichter arrangieren. Lange Bus- und Bahnfahrten sind optimal, um Bücher für die Hausarbeiten zu lesen, Hausaufgaben zu machen oder einfach mal mit Musik im Ohr abzuschalten.

Bezahlung: Bei der Bezahlung dagegen scheiden sich die Geister: Für die einen ist sie das Nonplusultra, andere wiederum sind froh, wenn die Kollegen und der Chef nett sind und sie einen spannenden Beitrag leisten dürfen. Außerdem: Nach einer Gehaltserhöhung kann man immer fragen und wer sich gut macht im Job, wird auch dafür belohnt.

© Ciaran Griffin/Lifesize/Thinkstock

Ein Kommentar

  1. […] zu Ringmappen sind gewöhnliche Schnellhefter aus Pappe oder Plastik, wie sie die meisten Studenten sicher noch aus alten Schulzeiten kennen und die die preiswerteste Variante darstellen. Der große […]

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