Der Lebenslauf von Heute

Der Lebenslauf ist der Wichtigste Part der Bewerbung!

Der Lebenslauf von Heute

Für die Suche nach einem neuen Arbeitgeber ist und bleibt die Bewerbungsmappe der entscheidende Schlüssel. Sie enthält die wichtigsten Informationen auf den ersten Blick und ist für den Eindruck zuständig, den die verantwortlichen Personen von ihrem Bewerber erhalten. Während beim Anschreiben in der Regel sehr viel Zeit und sogar Recherche investiert wird, wird der Lebenslauf von einigen Personen außer Acht gelassen. Dabei verbergen sich gerade hier viele Hürden, die später einen Einfluss auf die eigenen Chancen für den Job haben. Denn auch die Anforderungen an den Lebenslauf haben sich im Laufe der letzten Jahre verändert.
Am Ende des Artikels angefügt haben wir eine Mustervorlage zum Download als Word-Dokument bereitgestellt.

Was sind die wichtigsten Inhalte des Lebenslaufs?

Nicht nur die formale Form hat einen Einfluss auf die Wirkung des Lebenslaufs, sondern natürlich auch die Inhalte. Bestimmte Dinge werden von den verantwortlichen Personen in den Abteilungen erwartet. Sind sie nicht vorhanden, wirft dies ganz automatisch einen negativen Schatten auf die gesamte Bewerbungsmappe. Die Personalchefs würden in einem solchen Fall davon ausgehen, dass der Bewerber etwas zu verbergen hat. Allerdings können auch zu viele Informationen vorhanden sein, die am Ende die wichtigsten Angaben in den Hintergrund drängen können.

Es kommt auf eine ausgewogene Mischung aus verpflichtenden und optionalen Informationen an.

Dazu ist es auch nicht richtig, dass der Lebenslauf in seiner kompletten Form nur auf eine Seite passen darf. Gerade mit mehreren Stationen in der Vergangenheit ist es völlig in Ordnung, wenn der Lebenslauf über mehrere Seiten geht.

Bei den verpflichtenden Angaben ist es wichtig, möglichst ausführlich mit den Informationen zu sein. Das beinhaltet zum Beispiel auch Ansprechpartner bei den ehemaligen Stationen.

Die folgenden Informationen sind verpflichtend:

  • Name, Alter und derlei persönliche Angaben sind natürlich anzugeben, können aber in der Regel auch in anderen Bereichen der Bewerbung untergebracht werden.
  • Worauf verzichtet werden sollte, sind Angaben über die Qualifikation. Eine Auflistung der Fremdsprachen mag noch sinnvoll sein, nicht aber etwa Angaben über Programmiersprachen. Diese Punkte sind in jedem Fall im eigentlichen Anschreiben unterzubringen.
  • Stationen: Alle Stationen sind in Verbindung mit der Laufzeit, der Position und den Kontakten anzugeben. Dabei ist darauf zu achten, dass es keine Lücken in der Dauer gibt.

Das sind die wichtigsten Angaben, die in jedem Lebenslauf vorhanden sein sollten. Die zuständigen Chefs und Vorgesetzten, die sich mit dem Personal beschäftigen, werden diese Dinge suchen und die Angaben natürlich auch überprüfen. Werden diese Punkte nicht gefunden, kann die eigene Bewerbung gleich deutlich abgewertet werden.

Wie sollte die Form des Lebenslaufs aussehen?

Auch über die Form des Lebenslaufs wird in den letzten Jahren immer wieder diskutiert. Auf vielen Webseiten finden sich Vorlagen, wie eine Bewerbung oder der Lebenslauf aussehen könnte. Und natürlich haben das Internet und die veränderten Branchen, etwa die kreativen Agenturen, dafür gesorgt, dass die Menschen aus der Masse herausstechen möchten. Und natürlich kann der Lebenslauf dabei helfen, dass der eigenen Mappe ein Wiedererkennungswert zugesprochen wird. Dies kann bei einer großen Masse an Bewerbungen natürlich ein Vorteil sein, wenn es am Ende um die Entscheidung für die Stelle geht. Allerdings kommt es bei der Form der gesamten Mappe sehr stark auf den eigenen Typ, die Stelle und natürlich das Unternehme an, zu dem die Bewerbung geschickt wird.

Oft entscheiden neben Inhalt auch die Form, für welchen bewerber sich ein Personalchef entscheidet

Oft entscheiden neben Inhalt auch die Form des Lebenslaufes, für welchen Bewerber sich ein Personalchef entscheidet

Es ist durchaus möglich von der klassischen Form der Bewerbung und des Lebenslaufs abweichen. Der tabellarische Lebenslauf ist ein Klassiker und wird sicher von vielen Unternehmen als absolut ausreichend angesehen.

Wer ein wenig mit den verschiedenen Möglichkeiten für ein Design arbeitet, sollte sich daher immer darüber sicher sein, wer die Bewerbung am Ende lesen wird.

Ein Personalchef in einer Anwaltsfirma wird mit Sicherheit weit weniger über einen modernen Lebenslauf beeindruckt sein als der zuständige Chef in einer kreativen Agentur.

Auch andere Dinge sollten beim Thema Form und Layout beachtet werden: Das Foto sollte entweder auf dem Lebenslauf angebracht werden oder gesondert in der Mappe beiliegen. Ein eingescanntes Foto, das einfach nur mittels des Computers auf dem Ausdruck des Lebenslaufs angebracht wird, kommt meist nicht gut an. Zudem sollte das Foto in jedem Fall in einer Farbe gehalten werden. Schwarz-Weiße Bewerbungsbilder kommen in der Regel nur mit einem entsprechend gestalteten Lebenslauf gut an. Daher ist es so wichtig, dass alle Teile der Bewerbung stimmig sind. Das gilt natürlich auch für das Layout, das im Lebenslauf verwendet wird.

Wie sieht der perfekte Lebenslauf für die eigene Bewerbung aus?

In diesem Artikel wurden verschiedene Tipps gegeben, die bei einer Bewerbung und den damit verbundenen Lebenslauf beachtet werden müssen. Natürlich geht es vor allem um die Inhalte und die eigene Qualifikation. Das Layout der Mappe sollte nicht darüber entscheiden – in der Realität ist aber eine entsprechend gut gestaltete Bewerbungsmappe durchaus der Schlüssel für die entsprechende Stelle. Personalchefs erhalten auf jede stelle dutzende Bewerbungen in den verschiedensten Formen. Wenn ein Bewerber durch eine besonders gute, kreative oder qualitativ inhaltliche Mappe auffällt, könnte dies der entscheidende Schlüssel sein, um sich in der Masse durchzusetzen. Die Qualität des Inhalts wird dabei natürlich vorausgesetzt.

Der wichtigste Punkt sollte eben jener Inhalt werden. In den Lebensläufen darf es keine Lücken geben – das ist der wohl wichtigste Punkt. Es ist nicht nur ein Ausschlusskriterium für viele Personalchefs, sondern kann in manchen Fällen selbst im Vorstellungsgespräch unangenehme Fragen aufwerfen. Lücken können allerdings erklärt werden – etwa wenn die Pflege eines Angehörigen vorhanden war. Arbeitslosigkeit lässt sich durch andere Formulierungen erklären, zum Beispiel einer kreativen Auszeit nach dem Studium oder dem klassischen Sabbatical (Das Sabbatical oder das Sabbatjahr ist ein Arbeitszeitmodell für einen längeren Sonderurlaub).

Die Kombination aus guten Inhalten und einer guten Form des Lebenslaufs wird am Ende mit Sicherheit dafür sorgen, dass die Chance auf den neuen Posten noch einmal deutlich erhöht wird.

 Bildquelle:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.