Kann man mit der Fachhochschulreife Sozialpädagogik studieren?

Das Studium der Sozialpädagogik eröffnet später ein breites Arbeitsfeld. Heute heißt der Studiengang meistens „Soziale Arbeit“, da in ihm die Bereiche Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Sozialwesen vereint sind. Jugendhilfe, Sozialhilfe und Gesundheitshilfe sowie auch verwaltungstechnische Arbeiten treffen in diesem Studiengang zusammen. Er kann sowohl an der Universität oder an der Fachhochschule studiert werden, es genügt also die Fachhochschulreife.

Jemand, der Sozialpädagogik bzw. Soziale Arbeit studiert hat, kann in sehr vielen Bereichen arbeiten. Dazu gehören die Bereiche Altenpflege, Drogen- und Suchthilfe, Behindertenpädagogik, Familienhilfe, Geschlechterforschung, Gesundheitsberatung und -forschung, Kinder- und Jugendhilfe, Krankenhilfe, Migrations- und interkultuerelle Pädagogik, Obdachlosenhilfe, Rechtshilfe und -beratung, Sozialpolitik und -psychatrie, Strafvollzug und Kriminologie und Beratungstätigkeiten. Durch die vielen Möglichkeiten sind die Jobchancen im Bereich Sozialpädagogik sehr gut.
Den Studiengang Sozialwesen gab es erstmals im Jahr 1980, damit konnten bereits Abschlüsse in Sozialpädagogik und Sozialarbeit erreicht werden.

Um Sozialpädagogik zu studieren, muss man einige Voraussetzungen erfüllen. Je nach Fachhochschule oder Universität muss man einen bestimmten NC, also Numerus Clausus, erfüllen, um direkt angenommen zu werden. Früher lag dieser meistens um 2,3 oder 2,0, inzwischen kann er aber auch deutlich höher liegen. Meistens muss man für ein Studium der Sozialpädagogik ein Praktikum gemacht oder ein Fachabitur im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen absolviert haben. Soziales Engagement in jeglicher Form kommt immer gut an und ist auch für den Interessenten eine gute Gelegenheit, Einblicke in spätere Arbeitsbereiche zu bekommen. Wer nicht sofort auf der Universität oder Fachhochschule angenommen wird, kann während der Wartesemester auch ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren, dies geschieht in einer sozialen Einrichtung wie im Altenheim oder in der Jugendhilfe.
Wer Sozialpädagogik studieren möchte und später in den Bereich arbeiten will, braucht oft starke Nerven. Sozialpädagogen werden mit vielen Problemen konfrontiert und müssen sich oftmals um die „harten Fälle“ kümmern, die man sonst nur im Fernsehen sieht. Je nach Arbeitsbereich kann das schon ganz schön an die Nerven gehen. Der Student sollte die Fähigkeit entwickeln, Beruf und Privatleben strikt zu trennen, und sich nicht an jeden Fall emotional binden. Zudem braucht er für den Job Einfühlungsvermögen, Geduld und den Hang, anderen helfen zu wollen. Ein gutes Menschenverständnis, problemlösungsorientiertes Denken, Selbstbewusstsein und Durchsetzungvermögen sind ebenfalls wichtige Aspekte des Berufslebens.

2 comments

  1. nina sagt:

    Vor ca. einem Jahr bin ich nach Stuttgart gezogen, weil ich mich beworben habe an der Akademie der Media (http://www.media-gmbh.de). Anfangs war ich etwas skeptisch, weil ich zuvor nicht in einer so großen Stadt gelebt habe.
    Ich muss wirklich sagen hier her zukommen um in der Akademie der Media zu studieren war die beste Entscheidung die ich getroffen habe.
    Ich bin begeistert von dem Schulsystem, von den Lehrern und unserem Unterrichtsstoff,
    soviel Spaß hatte ich nie in der Schule.
    Ich kann es euch nur weiter empfehlen!

  2. Thölken sagt:

    Ebenfalls dienlich ist für das FA: eine abgeschlosenne berufsausbildung auch im handwerk diese bringt für den zukünftiegen „sotzped“ auch sotziale kompetenzen und eine extra portion durchhalte vermögen!

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