Die Ausbildung zum Übersetzer

Der Beruf des Übersetzers ist für viele Menschen ein echter Traumberuf. Dabei gibt es unterschiedliche Wege, diesem Traum näher zu kommen. Als Grundsatz gilt, dass der Beruf des Übersetzers eine landesrechtliche schulische Ausbildung ist, die in Berufsfachschulen gelehrt wird.

Die Ausbildung dauert in der Regel zwei bis drei Jahre. Als Voraussetzungen gilt es, die Bedingungen der einzelnen Schulen zu lesen. Im Großen und Ganzen kann man aber sagen, dass nicht nur eine Leidenschaft für die Sprache, sondern auch fundierte Kenntnisse Voraussetzungen sind. Wer gar keine Vorbildung in diesem Bereich besitzt, der wird sich sehr schwer tun. Besonders gern gesehen ist ein bereits geleisteter Auslandsaufenthalt in einem Land, in dem die Sprache gesprochen wird. Denn hier kann man für seinen zukünftigen Beruf als Übersetzer einige Erfahrungen sammeln.

Wer den Beruf des Übersetzers an einer privaten Sprachenschule lernen möchte, der kommt wahrscheinlich nicht drum herum, diese Ausbildung selbst zu bezahlen. Anders verhält es sich, wenn man ein Studium als Übersetzer anfängt. Hier sind die Grundvoraussetzungen deutliche strenger, zum einen sollte man die allgemeine oder zumindest die Fachhochschulreife nachweisen können zum anderen, dass man bereits Erfahrung mit der Sprache hat. Darüber hinaus kann es auch noch interne Schulzugangsvorrausetzungen geben.

Der Beruf des Übersetzers wird immer interessanter, der internationale Handel auf dem Weltmarkt drängt nach neuen internationalen Arbeitskräften, die eine oder mehrere Fremdsprachen beherrschen. Wer sich später nicht in einer Firma als Übersetzer anstellen lassen möchte, dem bietet sich auch die Möglichkeit, einen Übersetzungsservice ins Leben zu rufen. Hier kann man seine Kenntnisse und Fähigkeiten in freiberuflicher Form für unterschiedlichen Bereiche anbieten. Denn neben dem klassischen Übersetzer werden auch immer wieder technische Fachübersetzer oder Übersetzer für Literatur gesucht.

Mittlerweile kann man sogar den Beruf als Übersetzer in sogenannten E-Learning Kursen erlernen. Das hat zum einen den Vorteil, dass man nicht regelmäßig einen festen Unterricht besuchen muss und auf der anderen Seite kann man sich seine Lernzeit frei einteilen. Der elektronische Lernweg richtet sich vor allem an Berufstätige, oder aber Menschen, die sich in diesem Bereich weiterbilden wollen. Auch hier sind die Kosten selbst zu tragen. Es führen viele Weg zum Beruf des Übersetzers, welcher der richtige ist, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.