Studieren nach der Abendschule

Nach der Arbeit die Schulbank drücken: Eine Umstellung für viele Besucher der Abendschule

Studieren nach der Abendschule

Immer mehr Menschen zieht es auf Abendschulen. Nach der Arbeit oder am Wochenende studieren viele Menschen in diesen Bildungseinrichtungen, um ihren Bildungsstand zu erhöhen oder Zusatzqualifikationen zu erreichen. Wie genau ein Studium auf der Abendschule aussieht, welche Abschlüsse man dort erlangen kann und worin die Vorteile von Abendschulen liegen, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Ranking: Deutsche Fachhochschulen

Deutsche Fachhochschulen im Vergleich
Ein Studium an einer deutschen Fachhochschule ist für viele eine attraktive Möglichkeit, einen qualifizierten Abschluss zu erwerben. In Deutschland gibt es aktuell 239 Fachhochschulen verteilt in allen Bundesländern, die zahlreiche Bachelor- und Masterabschlüsse anbieten. Dabei können zukünftige Studenten aus über 9000 verschiedenen Studiengängen wählen, so dass jeder Fachbereich abgedeckt ist.

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Ranking der Bildungseinrichtungen: Wo steht die deutsche Fachhochschule?

Ranking der Universitäten und Fachhochschulen
Im Zuge der Umstellung der deutschen Hochschulen auf Bachelor- und Masterprogramme, wurde rasch die Notwendigkeit erkannt, die Hochschulen untereinander in ein Ranking einzuordnen. Einflussreiche Rankings, wie etwa das Times Higher Education World University Ranking, oder das Academic Ranking of World Universities, welches als Wegbereiter der universitären Rankings gilt, setzen dabei häufig eine Methode ein, die auf der Anzahl von Veröffentlichungen und Zitierungen in Veröffentlichungen anderer basiert.

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Studiengang Vegane Ernährung

Vegane Ernährung als Studiengang
Veganismus ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen! Tofu, Fleischersatz-Produkte, Soja-Milch und Fruchtgummis ohne Gelatine sind nicht mehr nur in Bio- und Naturkostläden erhältlich, sie bereichern mittlerweile in jedem Supermarkt das Sortiment. Für viele Menschen ist eine vegane Lebensweise zu einer ernst zu nehmenden Alternative zu ihrem bisherigen Lebensstil geworden.

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Beliebte und unbeliebte Studiengänge im Vergleich

Die Qual der Wahl: Studiengänge die beliebt sind, sind auch oft überlaufen...

Zwischen Fachkräftemangel und extremer Spezialisierung – Beliebte und unbeliebte Studiengänge im Vergleich

Die Auswahl an Studiengängen steigt stetig – 18.044 verschiedene Studienfächer zählt die Hochschulrektorenkonferenz zum Wintersemester 2015/16, davon entfällt mit 8.298 etwas mehr als die Hälfte auf Bachelor-Angebote. Zum Vergleich: 10 Jahre zuvor waren noch rund 11.000 verschiedene Studienfächer im Angebot. Wirtschaft und Industrie spezialisieren sich aufgrund des technologischen Wandels mehr und mehr. Vor diesem Hintergrund steigt auch die Anzahl an sehr speziellen Studienrichtungen.
Vor 20 Jahren noch kaum denkbar, kann man heute – genau abgestimmt auf die persönlichen Interessen – exakt studieren, was man möchte. So weit in der Theorie. Doch was bedeutet das für die späteren Abschlusschancen?

Macht viel Auswahl die Auswahl auch wirklich einfacher? Und vor allem: Welche Studiengänge sind denn eigentlich die Spitzenreiter in Sachen Beliebtheit? Wie werden Bachelor-Studien wie beispielsweise „Provinzialrömische Archäologie“ überhaupt angenommen?

Spitzenreiter und Exoten

Schaut man sich die Zahl der Studienanfänger im Wintersemester des vergangenen Jahres an, so sind die beliebtesten Fächergruppen wenig überraschend: Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften rangieren zusammengefasst weit an der Spitze: Rund 170.000 Studierende begonnen im Wintersemester 2014/2015 ein Studium in diesem Bereich. Auf dem zweiten Platz sind die Ingenieurswissenschaften vertreten, darauf folgen Mathematik und naturwissenschaftliche Studiengänge (107.358; 87.194). Erwartungsgemäß bestehen hierbei Unterschiede zwischen den Geschlechtern, so werden diese Studienrichtungen noch immer von deutlich mehr Männern als Frauen belegt. Ein umgekehrtes Bild ergibt sich bei den weiteren folgenden Studiengängen auf der Beliebtheitsskala.
Bei den Sprach- und Kulturwissenschaften mit insgesamt 85.287 Studienanfängern und, weiter abgeschlagen, Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften mit rund 25.000 Erstsemestern schreiben sich deutlich mehr Frauen als Männer ein.
Ein genaueres Bild ergibt sich bei der Betrachtung der einzelnen Studiengänge und der Zahl der aktuell Studierenden in diesen Bereichen. Die fünf beliebtesten Studiengänge sind, zahlenmäßig betrachtet:

  • Betriebswirtschaftslehre (231.787 Studierende)
  • Maschinenbau/-wesen (119.102 Studierende)
  • Rechtswissenschaft (109.605 Studierende)
  • Informatik (94.916 Studierende)
  • Wirtschaftswissenschaften (90.748 Studierende)

Darauf folgen Medizin, Germanistik und Elektrotechnik. Interessant sind aber auch die Studiengänge mit der geringsten Zahl an Studierende: Nur 6 Studierende belegten Kaukasistik, danach folgen Baltistik, Markscheidewesen, Kerntechnik und mit immerhin 29 Studierenden Sorbisch.

Zusammenfassend zeigt sich, dass sich insbesondere die klassischen Studienfächer, wie BWL und Ingenieurswissenschaften, nach wie vor einer großen Beliebtheit erfreuen. Dies lässt sich vor allem durch das breite Einsatzspektrum der Absolventen erklären, zahlreiche Spezialisierungen existieren in diesen Fächern insbesondere in weiterführenden Masterstudiengängen. Doch auch vermeintlich „brotlose Künste“ wie Germanistik werden nach wie vor von vielen Studierenden belegt. Exotische Studiengänge sind erwartungsgemäß schwach vertreten, naturgemäß existiert für diese Fächer auch nur ein sehr geringer Bedarf auf dem Arbeitsmarkt.

Insgesamt gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Die Wahl des Studiengangs richtet sich vor allem nach den persönlichen Interessen, nicht zuletzt sind jedoch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt ein entscheidendes Kriterium bei der Entscheidung. Insgesamt bestehen für Hochschulabsolventen gute Arbeitsmarktchancen, die Arbeitslosenquote für Akademiker allgemein liegt mit rund 2 Prozent weiter unter dem Durchschnitt.
Je nach Studienrichtung bestehen natürlich verschiedene Anforderungen an Absolventen beziehungsweise sind die Chancen abhängig von fachlichen Besonderheiten: Ein Master-Abschluss ist vor allem in den Naturwissenschaften sehr zu empfehlen, hier hat sich der Bachelor-Abschluss noch vergleichsweise schlecht etabliert.
BWL-Studenten sind vielfältig einsetzbar und daher stehen die Jobchancen hier recht gut, aufgrund der Diversifikation der Wirtschaft allgemein gilt es jedoch auch hier, beispielsweise durch die Wahl einer Fachvertiefung, das eigene Profil zu schärfen. Studiengänge aus dem Bereich Ingenieurswissenschaften, hierzu zählen unter anderem Bauingenieurswesen, Elektrotechnik und Maschinenbau, sind stark gefragt, es besteht seit vielen Jahren ein Nachwuchsmangel.
Absolventen eines ingenieurswissenschaftlichen Studiengangs werden aufgrund des von der Wirtschaft stark thematisierten Fachkräftemangels, gute Chancen für den Einstieg auf dem Arbeitsmarkt prognostiziert. Ähnlich sieht es bei den Medizinern aus: Auch hier wird ein zunehmender Schwund an Medizinern prognostiziert, weshalb die Chancen – auch im Ausland – als sehr gut angesehen werden.
Spezielle Studiengänge oder auch eine geisteswissenschaftliche Ausrichtung des Studiums bedeuten nicht zwangsläufig, dass die Chancen auf dem Arbeitsmarkt schlecht sind.
Man sollte sich als Studierender darüber im Klaren sein, dass die Jobs auf dem Arbeitsmarkt in diesem Bereich begrenzt sind. In diesem Fall empfiehlt sich vor allem die Schärfung des eigenen Profils, beispielsweise durch das Sammeln von Praxiserfahrung.
Denn unabhängig von der Beliebtheit des angestrebten Studiengangs ist auch der Fit zur eigenen Persönlichkeit und dem individuellen Lebenslauf ausschlaggebend.
Bildquelle: bigstock-ID-110801786-by-CebotariN

Schreiben nach Gehör

Schreiben nach Gehör – Kinder finden diese Methode meistens sehr gut!
Das phonetische Schreiben – besser bekannt als „Schreiben nach Gehör“ oder „Lesen durch Schreiben“ – ist eine Lehrmethode, die an vielen deutschen Grundschulen in fast allen Bundesländern angewandt wird. Die Schüler lernen hierbei, lautgetreu zu schreiben: Sie schreiben also, wie sie sprechen. Als Hilfsmittel wird eine so genannte Anlaut- oder Buchstabentabelle benutzt. Alle Laute werden neben Bildern dargestellt, deren Bezeichnung mit dem Laut beginnt (beispielsweise M für Maus oder H für Hut). Das Schriftbild eines Wortes kann nun anhand der einzelnen Laute zusammengestellt werden, die Beziehung zwischen Buchstabe und Laut erschließen sich die Schüler selbständig. Auf die Rechtschreibung wird dabei bis zur dritten Klasse zunächst kein Wert gelegt.

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Exmatrikulation – der Weg aus dem Studium

Exmatrikulation – der Weg aus dem Studium...
Die Universität ist wie eine Mutter, die ihre Kinder mit Wissen und Bildung nährt. Dieses Bild steckt hinter der lateinischen Metapher „Alma Mater“. Tatsächlich ist in Deutschland die Epoche des gebührenfreien Langzeitstudiums schon längst vorbei. Das Studium an einer Universität beginnt mit der Immatrikulation, also der Einschreibung. Die Immatrikulation erfolgt nie automatisch. Dafür muss man immer selbst hingehen. Der umgekehrte Vorgang, also die Abmeldung von einer bestimmten Universität erfolgt entweder auf Initiative des Studenten oder aber von Amts wegen. So kommt es nicht wie in früheren Jahren zu den Kosten verursachenden Langzeitstudenten.

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Bafög beantragen – was muss ich beachten?

Bafög und andere Förderungen für das Studium

BAföG ist für viele Studierende eine sehr wichtige finanzielle Stütze, wenn es darum geht, die Kosten für das Studium zu bezahlen. Bevor man BAföG beantragt, sollte man sich jedoch die wichtigsten Informationen darüber einholen. Diese stellen wir hier vor.

 

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Bildungsabschluss von Flüchtlingen – was wird anerkannt?

Bildungsabschluss von Flüchtlingen - was wird anerkannt?

Bildungsabschluss – was wird für Flüchtlinge anerkannt?

Eine stabile Berufssituation vereinfacht Flüchtlingen die Integration. Millionen von Flüchtlingen haben im vergangenen Jahr Deutschland erreicht. Über einen Anerkennungsantrag können sie ihre beruflichen und schulischen Abschlüsse mit deutschen Abschlüssen vergleichen lassen und gegebenenfalls eine Gleichstellung erwirken. Welche Rahmenbedingungen und Erfolgsaussichten hat ein Antrag auf die Gleichstellung von Bildungsabschlüssen?

Anerkennungsgesetz des Bundes regelt die Gleichstellung mit deutschen Bildungsabschlüssen

Die arbeitende Bevölkerung besitzt auf sozialer Ebene nachweislich besseren Rückhalt. Die soziale Integration durch die Einbindung in ein Arbeitsumfeld gewinnt im Jahr 2015 für Millionen von Flüchtlingen an Relevanz, die es in die Bundesrepublik Deutschland verschlagen hat. Die Arbeitsmarktintegration ist ein bedeutender Bestandteil der allgemeinen Migrantenintegration und verbessert neben der sozialen Anbindung die finanzielle und psychische Situation der Flüchtlinge. Der erste Schritt zur Integration in den deutschen Arbeitsmarkt ist ein Anerkennungsantrag, der Arbeitsqualifikationen und akademischen Titel aus dem Ausland sozusagen auf Deutsch übersetzt. Nicht zuletzt profitiert der deutsche Arbeitsmarkt von der Anerkennung ausländischer Fachkräfte. So besteht in Deutschland an Lehrern und medizinischen Fachkräften beispielsweise seit Jahren Personalmangel. Dasselbe gilt mittlerweile für den Handwerksbereich, an dem das Ausbildungsinteresse innerhalb der deutschen Gesellschaft in den vergangenen Jahren geschwunden ist. Seit Jahren ist die Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen über das Anerkennungsgesetz des Bundes geregelt. Fachkräfte aus dem Ausland erhalten durch dieses Gesetz das Recht, ihren beruflichen oder akademischen Abschluss auf Gleichwertigkeit zu den jeweils deutschen Referenzabschlüssen überprüfen zu lassen. Die Bundesregierung hat mit dem Gesetz die Feststellung und Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen erleichtert und auf diese Weise ein Instrument zur Sicherung von Fachkräften innerhalb Deutschlands geschaffen.

Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz und bundesrechtliche Berufsgesetze für Reglementierungsberufe

Vor dem Anerkennungsgesetz des Bundes konnten nur wenige Migranten ihre berufliche Qualifikation bewerten oder mit deutschen Qualifikationen gleichstellen lassen. Mit Inkrafttreten Gesetzes bestehen zumindest für alle bundesrechtlich normierten Berufe einheitlich transparente Bewertungsverfahren zur Ermittlung von Gleichwertigkeit zwischen ausländischen und deutschen Abschlüssen.

In Berufen wie dem zulassungspflichtigen Handwerk und in medizinischen Berufen wie dem Arzt-, Krankenpfleger-und Apotheker-Beruf ist eine Anerkennung der Qualifikationen die Voraussetzung, um sich selbstständig zu machen oder überhaupt im gelernten Beruf tätig zu werden. Neben dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz sind rund 60 bundesrechtliche Berufsgesetze für reglementierte Berufsgruppen in Kraft getreten, die zum Beispiel die Anerkennung von Bildungsabschlüssen in Gesundheitsberufen nach Bundesärzteordnung oder Krankenpflegegesetz regeln.

Zusätzlich gibt es in den einzelnen Bundesländern Einzelregelungen zu nicht reglementierten Berufsgruppen wie dem Lehrer-, Ingenieurs-, Architekten- oder Sozialberuf. Die Landesgesetze sind seit 2014 gültig. Ein Ziel sollen berufsübergreifende Anerkennungsverfahren für drittstaatliche Qualifikationen sein. In der Vergangenheit hat sich großes Interesse an dem Gesetzesvollzug gezeigt, der in einer Vielzahl der Fälle eine volle Gleichstellung erwirken konnte. Besonders Menschen mit nachweislicher Berufserfahrung gehen nie mit leeren Händen aus dem Antragsverfahren. Falls sich eine Gleichwertigkeit der Abschlüsse nicht bestätigt, so werden Teilanerkennung ausgesprochen. Den Betroffenen wird damit ein Qualifikationsstand nach deutschen Standards bescheinigt, der sie wenn nicht zum Wiedereinstieg in ihren Beruf zumindest zu einer Anpassungsqualifizierung berechtigt. Durch diese Anpassungsqualifizierung lässt sich der je gleichwertige Abschluss erwirken, der im Rahmen von weiterführenden Qualifizierungen oder Umschulungen vergeben wird.

Anerkennungsrichtlinien für Schul- und Hochschulabschlüsse

Zu beruflichen Bildungsabschlüssen zählen im weitesten Sinne auch ausländische Hochschulabschlüsse. Falls es sich um Hochschulabschlüsse in einem reglementierten Beruf handelt, ist ein Antrag auf den Vergleich mit deutschen Abschlüssen auch in diesem Fall zu stellen. Sämtliche Studienfächer außerhalb der reglementierten Berufe sind nicht im Gesetz des Bundes enthalten. So können sich Flüchtlinge mit geisteswissenschaftlichen oder ähnlichen Studienabschlüssen unmittelbar auf den deutschen Arbeitsmarkt begeben. Die beruflichen Chancen stehen mit nicht bewerteten Abschlüssen aus dem Ausland allerdings schlechter. Daher ist eine Prüfung sämtlicher Hochschulabschlüsse aus dem Ausland durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen in jedem Fall zu empfehlen. Zeugnisbewertungen finden auf Basis der Lissabon-Konvention statt. Für Flüchtlinge aus Staaten ohne Lissabon-Konvention gilt die Europäische Konvention über die Gleichwertigkeit von Reifezeugnissen, Studienzeiten an Universitäten und akademischen Graden oder Hochschulzeugnissen. Die ausländische Hochschulqualifikation wird in dem Bewertungsdokument genauso beschrieben wie die berufliche und akademische Weiterverwendungsoption. Wenn ein Studienabschluss beispielsweise nicht mit einem deutschen Abschluss vergleichbar ist, kann der Betroffene nach der Bewertung eine Fortsetzung des Studiums mit Teilanerkennung der studierten Semester anstreben. Für die Anerkennung von ausländischen Schulzeugnisse und etwaigen Studien- und Prüfungsleistungen sind die Hochschulen zuständig. Das Erststudium an deutschen Hochschulen ist beispielsweise mit ausländischen Sekundarschulabschlüssen möglich, deren Zeugnis eine Hochschulzugangsqualifikation nach ausländischem Recht darstellt. EU-Migranten mit Hochschulzugangsberechtigung werden so direkt zum deutschen Studium zugelassen. Für Flüchtlinge aus der Nicht-EU-Staaten werden die schulischen Qualifikationen auf die Studientauglichkeit in Deutschland überprüft. Falls die Abschlüsse direkt nicht ausreichen, erlangen die Betroffenen über eine Feststellungsprüfung den Zugang. Beruflich Qualifizierte mit ausländischen Abschlüssen können bei gleichwertigen Berufsqualifikation in Deutschland kombiniert mit Berufserfahrungen zum Studium zugelassen werden. Im Ausland erworbene Hochschulgrade dürfen im Original innerhalb Deutschlands geführt werden.

Fazit: vermehrte Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen in Mangelberufen

Deutschland freut sich besonders über Zuwanderer mit ausländischen Bildungs- und Berufsabschlüssen, an denen in der Bundesrepublik fallendes Interesse besteht. Besonders für die Anerkennung auf Gleichwertigkeit in ausländischen Handwerksberufen und Pflegeberufen stehen alle Ampeln auf Grün. Für Monteure, Mechaniker und Tischler oder Architekten und Ingenieure gehen die Anträge zum Beispiel in der deutlichen Mehrzahl aller Fälle positiv aus. Volle Gleichwertigkeit erhalten außerdem die meisten Antragssteller, die geisteswissenschaftliche Studienabschlüsse mit deutschen Abschlüssen gleichstellen möchten. Während die Anerkennung von Bildungsabschlüssen durch die Globalisierung EU-weit bereits deutliche Vereinfachungen erfahren hat, ist sie für Flüchtlinge aus Nicht-EU-Staaten noch weitaus komplizierter, da eine Gleichstellung oder ein Vergleich von Abschlüssen aus diesen Ländern bis im vergangenen Jahr nur selten überhaupt erforderlich gewesen ist. Das Bildungssystem der Nicht-EU-Staaten ist mit dem der EU-Staaten oft nur schwer zu vergleichen, woraus sich Nachteile in Sachen Abschlussanerkennung ergeben können. Die berufliche Integration von Flüchtlingen ist nichtsdestotrotz ein wichtiger Punkt, der staatlich große Unterstützung erhält. So arbeiten verschiedene Migranten beispielsweise bereits ohne Gleichstellung in Unternehmen Ihrer Berufssparte und werden von den Betrieben mit staatlicher Förderung auf ihre Tauglichkeit eingeschätzt. Wenn diese Tauglichkeit deutschen Standards nicht gerecht wird, stehen Flüchtlingen berufsspezifische Weiterbildungen im erlernten Beruf zur Verfügung, die sie auf den deutschen Standard bringen. Beratende Funktionen erfüllt in allen Bildungsabschluss-Fragen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Fernstudium – worauf muss ich achten?

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Ein Fernstudium ermöglicht es denjenigen, die flexibel lernen möchten oder aus privaten Gründen kein herkömmliches Präsenzstudium antreten können, einen grundständigen oder weiterführenden Abschluss zu erlangen. Damit können auch Berufstätige unabhängig von räumlichen und zeitlichen Bedingungen studieren und durch Fernstudien ihre Fachkenntnisse vertiefen und erweitern, sich weiterbilden und sogar akademische Grade erwerben – parallel zur Ausübung des Berufs.

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